"Grüner Gockel" - Der Weg

Grüner GockelEin Umweltteam der St. Johannesgemeinde nimmt sich um das kirchliche Umweltmanagement an. Die Kirchenvorsteherin Dr. Isabel Holler ist als Auditorin dafür beauftragt und ausgebildet. Der öffentliche Auftakt zur Aktion "Grüner Gockel" erfolgte am Sonntag, 8. März 2015. Beim Grünen Gockel geht es um intelligenten und umweltfreundlichen Umgang mit Energie im Bereich der Kirchengemeinde. Die Wege dazu sind mögliche Einsparungen und optimaler Einsatz von Anlagen und Geräten in den Bereichen Heizung, Beleuchtung, Verbrauch von Wasser und Strom und anderes mehr.

Der "Grüne Gockel" ist ein Umweltmanagementsystem für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen. Es basiert auf ehrenamtlichen Strukturen, legt großen Wert auf Ressourcensparen, Bildungsarbeit, Umweltkommunikation und allgemein die indirekten Umweltauswirkungen. Das Ziel ist die Zertifizierung der Gemeinde mit der Verleihung des Rechtes, die Bezeichnung "Grüner Gockel" öffentlich zu führen. Der Erfahrungsweg zum Grünen Gockel kommt durch eine breite Beteiligung der Gemeinde zustande. So besteht die Chance für eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung und ihre dauerhafte Wirkung.

Der "Grüne Gockel" ist als sinnenfällige Bezeichnung gedacht: ein Gockelhahn auf der Kirchturmspitze und Grün für Umweltorientierung.
Der Name und das Logo stehen für ein bewährtes Umwelt-Programm in vielen Gemeinden und Einrichtungen, die sich zur Teilnahme dafür entschlossen haben.  Es ist entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Kirchliches Umweltmanagement, dem über 50 Landeskirchen, Diözesen und Kirchliche Einrichtungen angehören. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern betreut durch die Arbeitsstelle Umweltschutz und Klimaarbeit bereits weit über 100 Gemeinden, die bei der Aktion "Grüner Gockel" mitmachen - so auch unsere Kirchengemeinde Augsburg-St. Johannes.

Hier finden Sie die Schöpfungsleitlinien für Augsburg-St. Johannes.

Ansprechpartnerin: Dr. Isabel Holler (E-Mail: iho.vzep@gmail.com)

Aktuelle Information: Im Jahr 2017 macht das Umweltteam eine (schöpferische) Pause.